Planery konnte nicht nur die trend@venture Jury für sich gewinnen

Planery wurde nicht nur mit dem Special Award des Berliner Inkubators hub:raum ausgezeichnet und darf vier Monate lang kostenlos dessen Einrichtungen nutzen, sondern konnte auch ein sechsstelliges Investment für sich gewinnen.

Business Angel Johannes Siller investiert mit seiner mapcon in das Zeiterfassungs-Start-up. Mit dem Geld will Planery unter anderem die Expansion im DACH-Raum vorantreiben.

“Bis Ende des Jahres werden unsere Kunden 1000 Mitarbeiter über Planery verwalten und Dienste planen”, sagt Ilja Jochum, Co-Founder von Planery. Wie nun bekanntgegeben wurde, konnte das Linzer Start-up mit seinem Modell Business Angel Johannes Siller mit seiner Beteiligungsfirma mapcon überzeugen, der auch Teil des Netzwerks startup300 ist. Beim Investment handle es sich um einen “niedrigen sechsstelligen Betrag”, lässt das Start-up wissen.

Sales-Bestrebungen im DACH-Raum
Mit der Planery-Software können Unternehmen Dienstpläne erstellen. Über eine App können Mitarbeiter interagieren und etwa Urlaubsanträge stellen oder sich krank melden.

Derzeit habe man Kunden zwischen drei und 500 Mitarbeitern, sagt Jochum. “Das zeigt uns, dass Planery für jede Unternehmensgröße geeignet ist”. Mit dem neuen Kapital wolle man nun die eigene Mitarbeiterzahl erhöhen. Konkret wolle man bei Entwicklung und Sales aufstocken. Einstweilen will das Start-up damit die Expansion im DACH-Raum vorantreiben. “Gerade in Deutschland sehen wir aktuell ein sehr hohes Wachstumspotenzial”, sagt Jochum. Später sollen mehr Sprachen und Länder folgen. Bei den Sales-Bemühungen setze man auch stark auf Online-Marketing-Experten.

Fingerprint-Scanner soll Stempeluhr ersetzen
Neben der Software-Lösung vertreibt Planery neuerdings auch ein Hardware-Gadget, mit dem eher größere Unternehmen adressiert werden. Ein Fingerabdruck-Scanner wird als noch sicherere Alternative zur klassischen Stempeluhr (die man auch im Repertoire hat) angeboten. Für diese Lösung müssen sich Arbeitgeber gesetzlich eine Erlaubnis ihrer Mitarbeiter einholen. Das stelle aber normalerweise kein Problem dar, beteuert Jochum.

(Quelle: Der Brutkasten)

©Planery: So sieht der Fingerprint-Terminal aus

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