Die Roboter kommen

[Quelle: CHEFINFO]

ROBART. Das am schnellsten wachsende Unternehmen Österreichs beschäftigt sich mit KI in Haushaltsrobotern.

Möglicherweise haben die beiden Robart-Gründer Harold Artés und Michael Schahpar als Kinder die damals allseits beliebten „Hobby“-Hefte gelesen. In diesen werden schier unglaubliche Zukunftsvisionen geboten: Städte unter Wasser, atombetriebene Autos und Roboter, die staubsaugen. Letzteres ist schon längst keine Science-Fiction mehr, doch wie hält man diese kleinen, fahrbaren und smarten Saugmaschinen in den richtigen Bahnen? Dieser ungelösten Frage widmen sich Robart-Mitarbeiter seit 2009 mit durchschlagendem Erfolg. Ihre Navigationstechnologie ist lernfähig.

 

Die Roboter kartografieren ihre Umgebung und leisten so zielstrebig und ohne Kollateral­schäden an Ming-Vasen, Katzen oder verstreuten Puzzleteilen ihre sauberen Dienste.

Durchschnittlich jährliches Wachstum: 148,16 %
Das Potenzial des ursprünglich in einer Garage am Linzer Bindermichl gegründeten Unternehmens wurde schnell von den Großen der Branche erkannt. Namhafte Investoren wie die Robert Bosch Venture Capital Group, Innovacom oder die SEB Alliance, das Beteiligungs­ unternehmen der Groupe SEB, zu der etwa Rowenta gehört, nutzen den Erfahrungsschatz der Roboter-Schmiede. 45 Patente später ist Robart im Bereich künstlicher Intelligenz für Heimroboter weltweiter Technologieführer. Und es ist das am schnellsten wachsende Unternehmen. Ganz offiziell darf man sich „Österreichs Wachstums-Champion 2018“ nennen, denn seit der Gründung wuchs die KI-Schmiede um unglaubliche 148,16 % pro Jahr.

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