Linzer starten mit dem „Spotify für Musiknoten“ durch

[Quelle: tips Zeitung]

Die Idee, an der die beiden passionierten Musik-Fans David Kitzmüller und Toni Luong jetzt seit fast zwei Jahren im Linzer Tech-Center tüfteln, ist eine simple: Wer daheim am Piano einen aktuellen Ohrwurm nachspielen will, wird oft nur nach langer Suche oder gegen hohe Ausgaben bei den passenden Musiknoten fündig.

Genau hier klinkt sich künftig „Oktav“ ein: „Ähnlich wie bei Spotify für Musiksongs bieten wir gegen eine monatliche Abo-Gebühr den Musikern daheim an, auf den gesamten Noten-Fundus zugreifen zu können. Wir können etwa das gesamte Programm von Warner anbieten“, erklärt David Kitzmüller, wie Oktav etwa exklusiv die Musiknoten von Bands wie Muse und Co. an die Klavierspieler weitergeben kann.

Testbetrieb startet Ende März

Los geht der Testbetrieb Ende März mit ausgewählten Usern, die sich bereits jetzt dafür anmelden können, bis Sommer wird die Seite dann komplett durchstarten. Der Fundus wird dabei stetig erweitert, nach Klaviernoten sollen anschließend auch andere Instrumente wie Gitarre folgen.

Tablets als neues Notenblatt

Zwar kann man vereinzelt die Noten auch noch ausdrucken, generell ersetzt aber spürbar das Tablet das Notenblatt. Zudem wird das „Oktav“-Angebot auch auf die Fähigkeiten der einzelnen Benutzer abgestimmt und diese mit individuellen Noten-Empfehlungen bedacht. „Alle Klassik-Highlights sind vorhanden, unser Fokus liegt aber auf den aktuellen Songs“, so Kitzmüller.

Anmeldungen bis 31. März unter www.oktav.com

Credit: Kitzmüller

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