Start-up-Steckbrief: Einfach losspielen

[Quelle: DiePresse]

Die Idee
OKTAV ist eine personalisierte Web-Plattform für Musiknoten. Durch ein Abonnement bekommen Musiker auf oktav.com erstmals einen All-Access Pass für alle Stücke, die sie schon immer spielen wollten. Ein lernendes Empfehlungssystem motiviert seine Nutzer beim täglichen Üben. Die Plattform wird ab März 2018 für das Klavier verfügbar sein.

Das Besondere
OKTAV ist eine Innovation am Markt für Musiknoten. Mit einer Kombination aus einfachem Abonnement und smarter Personalisierung will das Start-up das erreichen, was Spotify für Audio und Netflix für Film etabliert haben.

Die größte Hürde
Die größte Herausforderung aus Business-Perspektive war und ist die Lizenzierung der Musiknoten von Notenverlagen. Aus technischer Sicht gilt der ganze Fokus der Plattform und ihren Algorithmen. „Nach mehr als einem Jahr Entwicklungszeit freuen wir uns sehr auf den Launch von oktav.com im März 2018", sagt Co-Founder David Kitzmüller.

 

 

Fehler, die die Gründer nicht mehr machen würden.
„Bei Geschwindigkeit und Zahlen tendiert man als Start-up immer dazu, sich hohe Ziele zu setzen. Aber ein Plan A braucht immer einen Plan B, C, D... In einem dynamischen Umfeld muss man Flexibilität zeigen", erklärt Co-Founder Toni Luong.

Der schönste Moment
„This is going to be big“ – die Begeisterung eines der größten Notenverlage der Welt nach Vorführung des Prototyps war ein besonders motivierender Moment. Als das Start-up nach vielen Monaten endlich den Lizenzvertrag unter Dach und Fach hatte, war die Erleichterung groß. Zusätzlich konnte die Web-Plattform den Gewinn des Edison Innovationspreises und den Erhalt der AWS Impulse XS Förderung feiern.

Das nächste Ziel?
Das oberste Ziel ist der Launch von oktav.com im März 2018. Danach ist ein wichtiger Schritt der Proof of Concept mit 1.000 zahlenden Kunden. Sobald das erreicht ist, möchte das Start-up international expandieren.

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